Ein alter Tempel im Südosten des Reiches wird
abgerissen, um eine Eisenbahnlinie zu bauen.
Unter den Trümmern liegt ein metallenes Gerät,
das niemand erkennt. Es wird von einem
Archäologen entdeckt, der es als Relikt aus der
Antike bezeichnet. Die Regierung verbietet seine
Auswertung, doch eine junge Frau, Tochter eines
ehemaligen Offiziers, schmuggelt es heim. Sie
nennt es „die Maschine“.
Die Maschine beginnt zu summen, sobald sie sie
berührt. Sie glaubt, es sei ein Mechanismus zur
Zeitmessung, doch die Zahlen auf dem Display
flackern unkontrollierbar. Als sie einen Versuch
startet, wird ihr Vater, der gerade einen
Bericht über die Eisenbahn schreibt, plötzlich
aus dem Raum gerissen. Er landet in einer
anderen Zeit, in einer Stadt, die nicht
existiert. Die Maschine hat ihn verschoben.
Sie versucht, ihn zurückzuholen, indem sie die
Einstellungen verändert. Doch jede Änderung
bringt neue Unordnung. Ein Schriftsteller, der
für die Regierung arbeitet, wird aus seinem Bett
gerissen und landet in einer Zukunft, in der die
Technik die Menschen kontrolliert. Eine
Reporterin, die über die Maschine recherchiert,
wird in eine andere Version der Gegenwart
geschleudert, in der die Eisenbahn nie gebaut
wurde.
Die Maschine beginnt sich selbst zu
reproduzieren. In der Nacht zerspringt sie, und
aus den Splittern wachsen kleine, kantige
Apparate, die nach menschlicher Form suchen. Sie
sind nicht lebendig, aber sie folgen Befehlen.
Die Frau erkennt, dass sie keine Kontrolle mehr
hat. Die Technik, die sie als Werkzeug dachte,
ist nun ein eigenständiges Wesen.
Als die Regierung die Maschine findet, will sie
sie zerstören. Die Frau weigert sich. Sie hat
gesehen, was die Technik an der Welt verändert
hat. Sie weiß, dass die alten Zeiten nicht mehr
zurückkehren werden. Die Maschine hat die Welt
verändert. Nicht durch Krieg oder Revolution,
sondern durch eine neue Art der Existenz.
Die Frauen, die in der Antike gelebt haben,
wurden vergessen. Jetzt wird die Zukunft von
einer Maschine bestimmt, die niemand versteht.
Die Frau bleibt allein, mit einer Welt, die sie
nicht mehr erkennt. Die Maschine tickt weiter.


