Der Maler verlässt das Atelier, nachdem ein

Auftrag abgelehnt wird. Die Stadt atmet im Chaos

der Weimarer Republik, wo jeder Schritt auf

Ruinen beruht. Er trägt einen Brief mit einem

Namen, den er nicht mehr kennt.

Im Keller eines ehemaligen Theaters findet er

ein verstecktes Gemälde. Es zeigt eine Frau,

deren Gesicht ihm bekannt vorkommt. Doch als er

es berührt, verschwindet seine Erinnerung an den

Tag, an dem er das Bild malte.

Er begibt sich in die Bibliothek des alten

Museums, um nach Dokumenten zu suchen. Die

Archive sind verwüstet, doch ein Archivarius

erkennt ihn. Der Mann weist auf einen alten Fall

hin: eine Künstlerin, die 1923 unter mysteriösen

Umständen verschwand. Sie war eine Vertraute des

Malers, bevor sie aus dem öffentlichen Leben

verschwand.

Die Polizei weigert sich, Ermittlungen zu

starten. Ein Regierungsoffizier droht, wenn er

weiter fragt. Der Maler verliert den Kontakt zu

seiner Familie. Seine Frau sagt, sie habe ihn

nie gekannt.

Er kehrt zum Theater zurück. Das Gemälde ist weg.

Stattdessen hängt ein neues Werk an der Wand —

sein eigenes, aber verändert. Die Frau darin

blickt ihn an, als warte sie auf etwas.

Er schreibt einen Brief an die Verschollene,

ohne zu wissen, ob sie jemals existiert hat. Als

er ihn absendet, spürt er, dass er nicht allein

ist. Jemand beobachtet ihn.

Die Nacht darauf wird das Theater angezündet.

Der Maler flieht durch die Hintertür. Im Flur

stolpert er über einen Gegenstand: ein Foto, das

ihn selbst zeigt, aber älter, mit einer anderen

Frau an der Seite. Er erinnert sich an kein

solches Bild.

Er bleibt in der Stadt, aber niemand erkennt ihn.

Die Erinnerung an die Vergangenheit ist wie ein

Film, der nur in Bruchstücken gespielt wird. Er

malt weiter, doch jedes Werk führt ihn tiefer in

die Leere zwischen den Bildern.