Die Fabrik schließt. Die Löhne sinken. Die
Kinder sterben an den Straßen. In einem Viertel,
das sich noch an die Zeiten des Kaiserreichs
erinnert, fällt die Welt zusammen. Die Mutter,
eine ehemalige Lehrerin, bleibt allein mit ihrer
Tochter, als der Vater nach Berlin geht, um
Arbeit zu finden. Sie verbringt die Nächte damit,
die Fenster zu verschließen, obwohl niemand mehr
kommt.
Ein Mann mit einer Maschine erscheint. Er
spricht nicht, sondern zeigt Bilder: Frauen, die
in metallenen Käfigen sitzen, von Maschinen
gezwungen, zu arbeiten. Die Mutter sieht es und
fühlt sich berührt. Sie nimmt die Maschine mit
nach Hause. Es ist ein Wagen, der nicht fährt,
aber einen Strom ausstrahlt, der die Luft
zittern lässt. Sie fragt sich, ob es die Zukunft
ist.
Die Tochter beginnt, im Dunkeln zu weinen. Die
Mutter glaubt, es sei die Angst vor dem Tod des
Vaters. Doch dann entdeckt sie, dass die Tochter
träumt von den Maschinen. Sie sieht sie in den
Träumen, die ihr die Augen öffnen. Die Mutter
versucht, sie zu beschützen, aber die Maschine
hat bereits begonnen, die Luft zu verändern.
Die Nachbarn fliehen. Die Polizei kommt. Sie
sagt, die Maschine sei illegal. Die Mutter
versteckt sie unter dem Bett. Doch eines Tages
wird die Tochter krank. Ihre Haut wird blau,
ihre Atemzüge langsam. Die Mutter bringt sie zum
Arzt, doch der sagt, es sei keine Krankheit. Es
sei etwas anderes. Etwas, das die Technik
geschaffen hat.
Sie rennt zur Fabrik, wo der Mann mit der
Maschine war. Er ist tot. Sein Körper liegt in
einer Ecke, umringt von Schaltplänen. Sie findet
einen Zettel: "Die Maschine ist nicht für die
Menschen. Sie ist für die Zeit." Sie versteht
nicht, aber sie will nicht mehr allein sein. Sie
setzt die Maschine an, und die Tochter erwacht.
Die Stadt brennt. Die Maschine ist jetzt Teil
der Luft. Die Mutter weiß, dass sie nie wieder
zurückkommen wird. Sie hält die Hand ihrer
Tochter, während die Welt um sie herum
verschwindet. Es ist nicht schön, aber es ist
kein Tod. Es ist ein Ende, das sie selbst
gewählt hat.


